Epilepsie

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Epilepsie

 

                              

Bis vor ein paar Jahren hätten wir niemals gedacht, dass wir uns einmal mit dem Thema Epilepsie auseinander setzen müssen. Alles war in bester Ordnung. Doch am 16. Dezember 2012 wurde alles anders. Kurz vor ihrem fünften Geburtstag hatte Nana ihren ersten epileptischen Anfall. Dieser erste Anfall war ziemlich schlimm und hat 20 Minuten gedauert.

Bis heute können wir uns nicht erklären, was diesen Anfall ausgelöst haben könnte. Es war ein ganz normaler Tag, den wir zu Hause verbrachten, ohne Stress und Ärger. Für mich ist an diesem Tag eine Welt zusammen gebrochen. Bekommt sie jetzt oft Anfälle, kann man ihr helfen, was sollen wir tun.... All diese Sachen schossen mir durch den Kopf. Aber eines war klar, Nana sollte einen guten Tierarzt bekommen.

So fuhren wir nach Hamm, in die Tierklinik Dr. Reinhold Erbing. Von dort hatten wir bislang nur Positives gehört. Herr Dr. Erbing hat sich für Nana einen halben Tag Zeit genommen und sie von Kopf bis Fuss untersucht. Nana ist eine rundum gesunde, besonders hübsche Hündin.

Auf unseren Wunsch untersuchte Herr Dr. Erbing Nana auch kinesiologisch. Er empfahl uns Goldimplantate, die er dann am Punkt LG 20 unter örtlicher Betäubung einsetzte.

Das war am 10.1.2013.  Danach folgten noch mehrere, aber nicht so heftige Anfälle, wie es der erste gewesen ist. Nana kann man bis zum heutigen Tag nicht medikamentös einstellen, da die Häufigkeit ihrer Anfälle viel zu gering ist. Wir haben immer und überall ihr Notfallmedikament in der Tasche.

Wie geht man als Mensch nun aber damit um? Ich kann nur sagen, das Leben ändert sich. Man richtet seine Unternehmungen nach dem Wohlbefinden seines Hundes, vermeidet alles, was sie stressen könnte und von dem man schon von vorne herein weiß, das es Nana nicht gut tun würde. Man kann nur noch Seminare ohne Hund besuchen, meidet Hallen mit vielen Hunden usw.... Kurz zusammen gefasst: Man ist nun alleine.

Aus vielen Menschen, von denen man umgeben war, ist noch nicht einmal eine Handvoll geblieben. Man baut ein Schneckenhaus um sich herum und lässt auch niemanden mehr hinein, aus Angst nochmal enttäuscht zu werden.

Nun, das hört sich sehr traurig an. Zugegeben, das war es auch und ist es teilweise auch jetzt noch. Aber wenn ich bedenke, dass Nana nun schon seit 8 Monaten keinen Anfall mehr hatte, so hat es sich für sie und mich wirklich ausgezahlt, ich würde alles für sie tun. Und würde mich heute jemand fragen.... ja, ich würde es wieder tun, den erst wenn man aus verschiedenen Gründen am Boden liegt, merkt man: Alles was zählt ist die Familie und dazu gehören unsere Hunde auch!

Durch eine liebe Freundin, die uns helfen wollte, haben wir eine wirklich sehr gute Ärztin aus Loxstedt kennengelernt. Sie hat Nana kinesiologisch getestet und auch noch andere Sachen festgestellt. Durch sie und durch die Medikamente der chinesischen Heilmedizin sind wir bereits einen riesen Schritt nach vorne gegangen. Und ich bin mir ziemlich sicher Nana wird es schaffen.

Nachtrag vom 20.03.2014: Heute hatte Nana einen ganz schlimmen Anfall, 30 Minuten hat er gedauert und er hat mir das Herz zerrissen. Aber sie hat sich relativ gut erholt........

 

Ich hab dich lieb mein Seelenhund!!!